Selbst wenn das Geld zirkuliert, “besitzt” es immer jemand für einen kurzen Moment. Und da heute fast der komplette Zahlungsverkehr bargeldlos abläuft (zumindest für große Guthaben) befindet sich das Geld immer auf irgend einem Konto und generiert Zinsen.
Also macht es makroökonomisch keinen großen Unterschied, ob das Geld lange bei einer Person verweilt und dort den Zinseszinseffekt ausbildet oder ob das Geld zirkuliert und “unterwegs” verteilt auf die beteiligten Besitzer den Zinseszinseffekt ausbildet.
1 Person die 100 Euro hat bekommt am Ende bei 5% Zinsen 105 Euro raus.
10 Personen die Jeweils 10 Euro besitzen bekommen am Ende bei 5% Zinsen jeweils 10,5 Euro = 105 Euro in Summe raus.
Der Zins und Zinseszins ist permanent da und arbeitet unaufhörlich, egal wie schnell das Geld zirkuliert.